Die Suche nach den weltweit höchsten mit dem Fahrrad befahrbaren Straßen ist vor allem
durch vielfach ungeklärte tatsächliche Höhen geprägt. So liefern einschlägige Literatur,
Kartenangaben und vor allem das Internet tausende Fundstellen und etliche (teilweise
fragwürdige und widersprüchliche) Ergebnisse, die man mit quasi-wissenschaftlichem Eifer
hinterfragen kann. Während in Europa und Nordamerika die Erkenntnisse über die höchsten
befahrbaren Straßen als gesichert bezeichnet werden können, stellt sich dies im Rest der Welt
völlig anders dar. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Straßenbau im Himalaya und
den Anden ständig voranschreitet, der tatsächliche Zugang zu diesen Pisten teilweise von
politischen und auch klimatischen Entwicklungen abhängt und die Suche nach den höchsten
mit dem Fahrrad erreichbaren Punkten der Welt so einem steten Wandel unterliegt.
Neben dem Himalaya kommt als Gegend mit den höchsten Bergstraßen der Welt auch die
Atacama-Wüste im chilenisch-bolivianischen Grenzgebiet in Betracht, wo in der
Vergangenheit Straßen zu Schwefel-Minen in deutlich über 5.000m Höhe errichtet wurden und
in jüngster Zeit in diesen Höhen astronomische Observatorien gebaut wurden, die über
entsprechende Straßen erreicht werden können.
Barometrische Höhenmesser liefern nur dann zuverlässige Ergebnisse, wenn sie zuvor
entsprechend kalibriert wurden und die Wetterlage stabil bleibt. Vor allem die zutreffende
Kalibrierung kann in entlegenen Gebieten der Anden oder des Himalaya durchaus schwierig
sein. Bei allen GPS-Höhenangaben ist zu berücksichtigen, dass auch dieses System seine
Schwächen hat und dann falsche Ergebnisse liefert, wenn in Funklöchern nicht vier, sondern
nur drei Satelliten zur Verfügung stehen. Dies reicht zwar aus, um die globale Position exakt
zu bestimmen, verfälscht aber die Höhenangabe. Restzweifel an GPS-Höhenangaben bleiben
also auch stets. Aus dem Zusammenspiel von GPS- und barometrischen Angaben in
Reiseberichten sowie den Höhenlinien in Google Maps bzw. den Höhenangaben in Google
Earth lässt sich aber ein halbwegs zuverlässiges Bild gewinnen.
Außerdem schwebt über allem die grundsätzliche Frage, wann eine Strecke noch als bergauf
befahrbar mit dem Fahrrad gilt. Natürlich kann man Schiebe- und Tragepassagen in Kauf
nehmen und so querfeldein auf dem Mountainbike irgendwelche Gipfel erreichen. Dies mag zu
den in Einzelfällen sogar berichteten Höhen von über 6.000m in Bolivien, Ladakh/Indien oder am Ojos del Salado/Chile
führen. An letzterem Vulkan sollen mehrfach Höhenweltrekorde mit einem Mountainbike aufgestellt worden sein und im Pamir-Gebirge sind Mountainbikes am Pik Lenin und am Mustagh Ata durch Tiefschnee sogar auf über 7.000m getragen worden. Die hier gemeinte Suche folgt aber der
einfachen Vorstellung, dass man dort mit einem Fahrrad durchgehend fahrend hochkommt,
wo auch ein motorisiertes zweispuriges Fahrzeug auf einer dafür vorgesehenen Strecke seinen Weg findet. Die Praxis zeigt allerdings, dass auch solche Pisten nicht immer mit einem Fahrrad zu bewältigen sind.
Asien
Wer die höchste mit dem Fahrrad befahrbare Straße Asiens findet, hat damit womöglich auch
zugleich die höchste Straße der Welt entdeckt. Den Titel „Highest motorable road in the
world“ beansprucht dort der Khardung La (5.602m) in Ladakh/Indien für sich. Diese Info
findet sich nicht nur vor Ort, sondern wird auch unzählige Male in Reiseberichten wiederholt.
Doch die Sache hat gleich zwei Haken: Zum Einen finden sich gelegentlich Informationen über
an anderen Stellen noch höhere Pässe und zum Anderen ist die Höhenangabe von 5.602m
offenbar ohnehin falsch. Zutreffend sind wohl etwa nur 5.360m. Letztere Angabe wird in
zunehmender Anzahl auch in jüngeren Reiseberichten und mittlerweile auch von Wikipedia
verbreitet und deckt sich mit den Google Earth/Maps-Höhenwerten.
Die gern verwendete Straßenkarte aus dem Nelles-Verlag zu „India North“ zeigt in Ladakh
daneben noch den Sia La mit sogar 6.200m und den Khurdopin La mit 5.790m. Während die
Sia La-Höhe in anderen Quellen nur mit 5.589m angegeben wird, könnte die Khurdopin La-
Höhe zwar zutreffend sein. Aber Berichte und Fotos im Internet lassen nur den Schluss zu,
dass beide Pässe Trekkingpfade sind und man dort bestimmt nicht mit dem Fahrrad unterwegs
sein kann. Ebenfalls in Ladakh liegt etwa 100km östlich von Leh der Marsimik La, dessen Höhenangabe in verschiedenen Quellen
zwischen 5.582m und 5.680m schwankt. Satellitenbilder geben eine Höhe von etwa 5.640m an und Fotos zeigen, dass dieser Pass mit Allradfahrzeugen
und Motocross-Bikes erreichbar ist. Die Piste gilt allerdings als sehr sandig und selbst für vorgenannte Fahrzeuge als nur schwierig befahrbar.
Außerdem liegt der Pass an der Waffenstillstandslinie zwischen Indien und China und ist daher nur mit behördlicher Erlaubnis zugänglich, welche angeblich
nicht an Ausländer erteilt wird. Berichte über die Befahrbarkeit des Passes mit dem Fahrrad sind bislang kaum zu finden.
Durch die falsche Höhenangabe des Khardung La kommen vielmehr andere benachbarte Pässe
und Pisten am Siachen-Gletscher im Karakorum/Himalaya und auch die tibetische Hochebene
ins Blickfeld, die ihre Scheitelpunkte jeweils bei über 5.500m Höhe haben sollen.
Am militärstrategisch wichtigen Siachen-Gletscher (u.a. Karakorum-Pass, meist mit 5.575m
angegeben / Google Maps zeigt eine Straße von chinesischer Seite dort hinauf und eine Höhe
von über 5.500m) stehen sich allerdings die drei Atommächte Indien, Pakistan und China
schwerbewaffnet gegenüber. Informationen über die dortigen gesperrten Militärstraßen und
Pässe sind kaum zu finden und diese Strecken für normalsterbliche Radler damit faktisch
unerreichbar. Lebensmüde können es ja mal probieren…
In Tibet werden zunehmend der Semo La (5.565m) und der Suge La (meist mit 5.430m
angegeben) als Kandidaten für die höchste Straße der Welt genannt. Ähnlich wie der
Khardung La wird auch der Suge La mittlerweile von MTB-Reiseanbietern (auf der Strecke
Lhasa-Kathmandu) vereinzelt ins Programm genommen. Bei Google Earth/Maps liegt der
Scheitelpunkt der Suge La-Strecke sogar über 5.500m. Noch höher soll der Semo La auf der
nördlichen Nebenstrecke von Lhasa Richtung Westen (Kailash) sein. Die dortige Höhe wurde
wohl mal mittels GPS ermittelt und auch hier bestätigt Google Earth/Maps eine Höhe von über
5.500m. Dieser „Pass“ ist allerdings nur eine kleine Welle auf dem tibetischen Hochplateau,
welches sich über 150km stets auf über 5.000m Höhe hinzieht und damit kaum Höhenmeter
aufweist. Bei allem gebotenen Respekt vor denjenigen, die dort mit dem Rad unterwegs sind,
handelt es sich dort doch weniger um ein Bergauf-Fahren als eher um ein Auf-dem-Berg-Fahren. Dennoch spricht vieles dafür, den Semo La als den höchsten mit dem Fahrrad
erreichbaren Punkt Asiens zu bezeichnen (schließlich muss man ja auch erst einmal mit dem
Rad auf die besagte Hochebene kommen).
Für die Puristen bleibt noch der Hinweis, dass der Karakorum-Highway von Pakistan nach
China im Prinzip durchgehend asphaltiert ist und daher mit dem Rennrad theoretisch bis zum
Khunjerab Pass (4.733m) befahrbar sein müsste. Fotos und Berichte im Internet zeigen aber,
dass die Straße starken Witterungseinflüssen ausgesetzt ist und ein 23mm-Reifen bestimmt
nicht ratsam ist. (Und Pakistan ist derzeit ohnehin nicht gerade die gemütlichste Ecke.) Auch
der Taglang La (5.358m) in Ladakh/Indien ist auf der Südseite bis etwa 5.000m Höhe und
dann wieder auf der Passhöhe asphaltiert, wird aber dazwischen zu einer üblen Schotterpiste
und ist daher jedenfalls nicht durchgehend mit dem Rennrad befahrbar.
Südamerika
In den südamerikanischen Anden ist die Situation ähnlich unübersichtlich wie im Himalaya.
Hier werden etliche Schotterpisten vor allem in Bolivien und Chile genannt, wobei die
Angaben zu den Höhen in Einzelberichten stark schwanken und mit Vorsicht zu genießen sind.
Gesichert sind die Erkenntnisse zur unbefestigten Bergstraße bei La Paz/Bolivien hoch in das
ehemalige Skigebiet zum Refugio Chacaltaya (5.200m). Diese Höhenangabe wird von Google
Earth/Maps bestätigt.
Noch höher hinaus geht es allerdings auf der Hochebene der chilenischen Atacama-Wüste, der
trockensten Wüste der Welt. Wegen der dort herrschenden klimatischen Bedingungen im
Grenzgebiet zu Bolivien sind in der Steinwüste zahlreiche wissenschaftliche Observatorien
errichtet worden. Die Gegend rund um das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist ein wissenschaftliches Sperrgebiet auf etwa 5.000 Meter Höhe. Derzeit wird dort unter anderem auf dem Cerro Chajnantor in 5.612m Höhe das
Cornell Caltech Atacama Telescope (CCAT) gebaut. An diesem Projekt sind auch die Universitäten Köln und Bonn beteiligt. Die Universität Tokio hat dort oben auch bereits ein Observatorium. Die gesamte Gegend ist aber nicht frei zugänglich, sondern wird von ALMA kontrolliert. Ab 2013 soll es dort auch ein Besucherzentrum geben. Bilder auf der CCAT-Website
und auch Satellitenbilder auf Google Earth zeigen deutlich eine mit Auto befahrbare Schotterpiste hoch zum geplanten Observatorium auf über 5.600 Meter Höhe. Der Zugang ist aber auch durch einen Zaun versperrt.
In der Nähe findet sich am Cerro Sairecabur ein weiteres mobiles
Receiver Lab Telescope. Dieses und die Straße dorthin sind auch in Google Maps/Earth
deutlich zu erkennen und werden dort mit einer Höhe von etwa 5.525m angezeigt. Dies deckt
sich mit der Höhenangabe auf wissenschaftlichen Websites zu diesem Observatorium. Fotos
zeigen dort Allrad-Fahrzeuge direkt neben der Einrichtung und Satellitenbilder belegen, dass
die Straße dahinter sogar noch etwas weiter auf eine Höhe von über 5.600m führt. Die Pisten
zu den beiden Observatorien haben ihre höchsten Punkte damit in größerer Höhe als die
angeblich höchsten Straßen im Himalaya und sind theoretisch offenbar auch mit dem Fahrrad
erreichbar. Dabei ist allerdings zu Bedenken, dass auf der Hochebene der Atacama-Wüste ein
absolut lebensfeindliches Klima herrscht (die NASA testet dort angeblich ihre Mars-Sonden),
die nächste Ortschaft San Pedro de Atacama rund 70 bzw. 100 Kilometer entfernt und der
freie Zugang zu den Straßen nicht gewährleistet ist. Am Cerro Sairecabur soll es sogar Minenfelder geben.
Für Radsportler sind die genannten Punkte damit faktisch wohl nur sehr schwierig erreichbar.
Noch interessanter scheint der Weg auf der alten mine road zum knapp über 6.000m hohen
Vulkan Cerro Uturuncu im Südwesten Boliviens. Reiseberichte beinhalten allerdings sehr
unterschiedliche Angaben darüber, bis zu welcher Höhe man mit dem Rad tatsächlich
durchgehend fahren kann. Sämtliche Infos sprechen übereinstimmend davon, dass die Straße
nur bis einige hundert Höhenmeter unter dem Gipfel befahrbar sein soll (Angaben schwanken
zwischen 5.200m und 5.900m). Teilweise soll der Weg verschüttet sein. Satellitenbilder
zeigen deutlich erkennbar eine (allerdings unterbrochene) Piste bis auf insgesamt etwa 5.700
Meter. Befragte einheimische Guides bestätigen unabhängig voneinander, dass die Piste im Jahr 2010 und auch im Frühjahr 2011 mit einem Allrad-Fahrzeug "bis zum Sattel" (also 5.700m) befahrbar gewesen sei und Touristen dort mit dem Auto hochgefahren werden. Es wird aber auch berichtet, dass der Weg auf dem Fahrrad nicht zu bewältigen sei und die wenigen Radsportler dort allesamt ihre Räder Schieben würden.
Ähnlich unklar ist, wie weit man auf den alten Straßen am chilenischen Vulkan
Aucanquilcha kommt. Auch diese Straßen führten zu einer mittlerweile stillgelegten
Schwefel-Mine und sollen Höhen von über 5.600m erreicht haben, aber jetzt teilweise nicht
mehr befahrbar sein.
Als höchste asphaltierte Straße Südamerikas (und zugleich der Welt) wird gern der
Ticlio-Pass/Abra Anticona (4.818m) in Peru östlich von Lima genannt. Allerdings scheint
ebenfalls in Peru die sauber asphaltierte Straße von Chivay nach Arequipa (4.910m) noch
höher zu sein. Fotos zeigen auf der namenlosen Passhöhe einen Stein mit der Angabe von
4.910m und auch Google Maps will dort etwa 4.860m messen – und damit jedenfalls mehr als
am Ticlio-Pass.
Nordamerika
In den Rocky Mountains im US-Bundesstaat Colorado liegen benachbart der Mt. Evans
(4.307m) und der Pikes Peak (4.301m), die sich seit jeher ein Wettrennen um
Besucherströme liefern. Während auf den Mt. Evans eine durchgehend asphaltierte Straße
führt, die mit dem Rennrad befahrbar ist, ist die private mautpflichtige Straße hinauf zum
Pikes Peak nur streckenweise asphaltiert und leider normalerweise für Radfahrer gesperrt.
Lediglich an einem Tag Ende August ist die Strecke für Radsportler einmal jährlich
freigegeben.
Europa
Die höchste mit dem Fahrrad erreichbare Stelle Europas findet sich nicht etwa in den Alpen
sondern in der spanischen Sierra Nevada. Dort führt eine sauber asphaltierte Passstraße von
Granada aus bis etwa einhundert Höhenmeter unter den Gipfel des Pico del Veleta (3.394m).
Die Südrampe des Passes ist dagegen unbefestigt und Bilder und Berichte zeigen, dass man
selbst mit dem MTB hier wohl einige Schiebepassagen einlegen darf. Die Mountainbiker toben
sich auf der Suche nach der höchsten unbefestigten Straße Europas daher wohl besser in den
Alpen aus. Einige der dortigen Kandidaten sind für Radsportler allerdings ohne Schiebepassagen kaum erreichbar: Der Weg zum Bontadini-Lift (3.332m) und dort abzweigende noch höhere Punkte beim Theodulpass an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz sind nicht durchgehend befahrbar. Entsprechendes gilt
für den französisch/italienischen Mont Chaberton (3.136m) wie auch für die Piste zum Glacier de Mont de Lans
(etwa 3.160m) im Skigebiet von Les Deux Alpes. Im Gegensatz dazu soll der italienische Colle Sommeiller (3.030m) auf dem Fahrrad erreichbar sein. Auch am Madritschjoch und am Gornergrat können Höhen von über 3.000m auf schmalen Pfaden erreicht werden. Eventuell ist aber auch der
Weg hoch zum russischen Observatorium Terskol (auch etwa 3.100m) im
Nordkaukasus am Elbrus die höchste unbefestigte Straße Europas.
Afrika
Die höchsten Straßen Afrikas müssten sich in Marokko, im bergigen Ostafrika (Äthiopien,
Kenia, Uganda, Tansania) oder in Südafrika/Lesotho finden. Auch hier gestaltet sich die
Informationsbeschaffung allerdings schwierig, da die Gegenden zum Teil noch nicht sehr
erschlossen und daher nur wenige Reiseberichte zu finden sind.
Im Hochland von Äthiopien finden sich mehrere nicht asphaltierte Straßen, die ihren Scheitelpunkt bei über 3.000m haben.
Im Simien-Gebirge führt eine Piste am Mount Buahit sogar bis auf über 4.000m Höhe.
Übertroffen werden diese Höhen aber noch von der Straße über das Sanetti-Plateau im Bale Mountains Nationalpark.
Ein Abstecher von dieser Piste führt zu einer Fernmeldeanlage auf dem Tullu Deemtu (4.377m), einen der höchsten Berge des Landes.
Dieser Weg ist auf Satellitenbildern deutlich erkennbar und auch offenbar frei zugänglich befahrbar.
Die südafrikanischen Drakensberge erreichen ihre höchsten Punkte im Inselstaat Lesotho. Dort
führt eine befestigte Straße durch das Land über den Tlaeeng Pass (3.251m). Fotos zeigen
die Passhöhe mit asphaltierter Straße und dieser Höhenangabe, welche durch Google
Earth/Maps bestätigt werden kann. Auf dem Weg dahin gelangt man von Südafrika über den
Sani Pass (2.873m) und bereits in Lesotho über den Kotisephola Pass/Black Mountain Pass
(3.240m), die aber offensichtlich nur Schotterpisten sind.
Am Kilimanjaro/Tansania könnte man mit einem Mountainbike theoretisch auf der Marangu-Trekkingroute bis zur Kibo Hut auf 4.700m fahren, wenn denn nicht der Nationalpark für
Radfahrer gesperrt wäre. Eine asphaltierte Straße (mit mörderischem Verkehr) führt bis zum
Marangu-Gate auf knapp 1.900m.
Ozeanien
Da Hawaii geographisch zu Ozeanien gezählt wird, ist die teilweise unbefestigte Strecke hoch
zum Observatorium auf dem Vulkan Mauna Kea (4.200m) die höchste mit dem Fahrrad
erreichbare Stelle des Kontinents.
Direkt gegenüber liegt der Vulkan Mauna Loa, an dessen Nordflanke ein Observatorium in
3.397m Höhe errichtet worden ist. Diese Einrichtung ist über eine durch Lavafelder führende
schmale asphaltierte Straße zugänglich und damit wohl auch mit einem Rennrad erreichbar.
Anderenfalls muss als höchste asphaltierte Bergstraße des Kontinents wohl die Straße in das
Skigebiet Charlotte Pass (1.840m) am Mount Kosciuszko in Australien genannt werden. Von
höheren befestigten Straßen in Neuseeland oder Neu-Guinea ist nichts bekannt.
| Höchste mit dem Fahrrad befahrbare unbefestigte Straße… | ||
| …in Asien: | Semo La / Tibet | 5.565m |
| …in Südamerika: | Chacaltaya / Bolivien | 5.200m |
| …in Nordamerika: | Pikes Peak / USA | 4.301m |
| …in Europa: | Colle Sommeiller / Italien | 3.030m |
| …in Afrika: | Tullu Deemtu / Äthiopien | 4.377m |
| …in Ozeanien: | Mauna Kea / Hawaii (USA) | 4.200m |
| Höchste mit dem Fahrrad befahrbare asphaltierte Straße… | ||
| …in Asien: | Khunjerab Pass / Pakistan | 4.730m |
| …in Südamerika: | Chivay-Arequipa / Peru | 4.910m |
| …in Nordamerika: | Mt. Evans / USA | 4.307m |
| …in Europa: | Pico del Veleta / Spanien | 3.394m |
| …in Afrika: | Tlaeeng Pass / Lesotho | 3.251m |
| …in Ozeanien: | Mauna Loa / Hawaii (USA) | 3.397m |
| …in Frankreich: | Cime de la Bonette | 2.802m |
| …in Italien: | Stilfser Joch | 2.758m |
| …in der Schweiz: | Umbrailpass | 2.503m |
| …in Österreich: | Ötztaler Gletscherstraße | 2.820m |
| …in Deutschland: | Roßfeld-Höhenringstraße | 1.540m |