Pässe und Bergstraßen per Fahrrad / Mountain roads and passes by bicycle

Hier einige Infos zu den höchsten mit dem Fahrrad befahrbaren Straßen der Welt
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Kleiner St. Bernhard / Piccolo San Bernardo / Col du Petit Saint Bernard 2.188m

Der Kleine St. Bernhard verbindet das italienische Aosta-Tal in Richtung Südwesten mit Frankreich. Auf rund 27 Kilometern überwindet die italienische Nordrampe dabei etwa 1.300 Höhenmeter, wobei die durchschnittliche Steigung unter 5% beträgt. Die Passstraße ist zwar sehr abwechslungsreich aber nicht sonderlich spektakulär, was sicherlich an der relativ niedrigen Höhe liegt. Der Große St. Bernhard weiter nordöstlich hat da deutlich mehr zu bieten. Zum Einrollen bietet der Pass aber eine schöne Strecke, wenn man ausnahmsweise auf dem Mountainbike unterwegs ist, weil man eigentlich einen Tag später am Bontadini-Lift etwas ganz Anderes vor hat.

Start: Morgex 923m
Höhenmeter: 1.362m
Distanz: 27km
August 2011

Das Profil zeigt deutlich die Schwächen einer GPS-Höhenmessung: Beim Passieren der zahlreichen Galerien bis zum Ort La Thuile verliert der Empfänger das Signal und zeigt bei den Kilometern acht bis neun Unsinn an. Es gibt dort keine Abfahrt...


Start der Tour ist auf einem Parkplatz im Örtchen Morgex im Aosta-Tal.


Nach etwa vier Kilometern durch das Tal ist der Ort Pre-Saint-Didier erreicht. Hier beginnt der eigentliche Anstieg Richtung Frankreich.


Es folgen in einem ersten Waldstück acht Kehren eng hintereinander - macht Spaß!


Die Kehren sind ordnungsgemäß durchnummeriert. So etwas macht bei den 48 Kehren des Stilfser Joch vielleicht Sinn, aber hier...?


Hinter den acht Kehren wandelt sich das Bild und man hat auf gerader Strecke diverse Galerien zu durchfahren. Auf halber Strecke unmittelbar vor dem Ort La Thuile steht man dann vor einem knapp 600m langen Tunnel. Es gibt Angenehmeres für Radsportler.


Blick zurück auf den Ort La Thuile


Dahinter zeigt die Passstraße wieder ein neues Gesicht. Jetzt wird die Umgebung deutlich alpiner und es folgen einige weit gezogene Kehren den Pass hinauf.


Kurz vor dem Gipfel folgt dann noch ein kleiner idyllisch gelegener See.


Und dann ist die nicht sehr einladende Passhöhe erreicht.


Das französische Passschild


Und hier die nette italienische Variante. Der Bernhardiner ist auch an der italienisch/französischen Grenze allgegenwärtig, obwohl der eigentlich in die Schweiz zum Großen St. Bernhard gehört.





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